Die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch - Theaterstück der Berliner Compagnie
09. März 2010 l Beginn 20:00 Uhr l 23.- l 19.- l 15.- l 11.- EUR
In der Bundesrepublik verschärft sich die Auseinandersetzung um das deutsche militärische Engagement in Afghanistan. Die Bürger fragen, ob es stimmt, dass mit Hilfe der Bundeswehr dort der demokratische Aufbau eines Staates abgesichert wird – eines Staates, der dann keinen Terror mehr exportiert. Wird Deutschland am Hindukusch verteidigt? Das ist auch die grundlegende Frage unseres Stückes.
Weil die wahre Geschichte der Kriege die Geschichte der Opfer ist, steht im Zentrum des Stückes eine afghanische Familie: ihr bitterer Weg durch den mittlerweile 30jährigen Krieg: von der Revolution 1978 über den sowjetischen Einmarsch und der darauf folgende Krieg mit über einer Million Toten. Der Krieg zwischen den Mujaheddin danach, die schreckliche Zeit der Taliban, die Bombardierung Afghanistans durch die USA. Die bis zum heutigen Tag andauernden und vor allem für die Zivilbevölkerung immer verlustreicheren Kämpfe. Die letzte Szene spielt in der Zukunft.
Mit den Familienmitgliedern kommen andere Figuren ins Spiel: Soldaten der verschiedenen Besatzungsmächte, Aufständische, Politiker, Entwicklungshelfer. Und immer wieder gibt es Grund zur Bewunderung menschlicher Größe und Gelegenheit zum Lachen.
Bei all seinem dokumentarischen Charakter ist das Stück der Berliner Compagnie zugleich voll Musik und Poesie - Flügel der Fantasie auf der Suche nach einer anderen Politik, die diesem geschundenen Land Afghanistan endlich, endlich Frieden bringt.
T I C K E T S
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